Messerückblick: Retro Classic 2017 in Stuttgart

Voller Vorfreude erwarteten wir die größte Oldtimermesse Europas. Freundliche, hilfsbereite Mitarbeiter machten den Aufbau angenehm und einfach, obwohl es schon eine Herausforderung ist 12 Autos per einzelnen geschlossenen Anhänger (scheiß Regen) oder auf Achse zur Messe zu bringen. Die großen Autotrucks sind zu solchen Anlässen ausgebucht.

Ab Messebeginn reges Interesse und viel los aber was dann: Die Steuerfahndung mit 70 Mann ging über die ganze Messe und notierte von allen Autos alle Daten und die Preisschilder wurden fotografiert.

Lieber deutscher Staat: Ihr schröpft doch die hier arbeitenden mit den höchsten Steuern der Welt bis zum Exzess, dann stört nicht auch noch beim Arbeiten. Von den meisten Autohändlern bekamen die Herren der Steuerfahndung so richtig die Meinung gegeigt, während die privaten Autoverkäufer die den Wagen des Opas für 5000 Euro verkaufen wollten sichtlich verwirrt waren und ängstlich fragten was passiert nun.

Aber nach dem Tag der Steuerfahndung kamen schöne Tage mit vielen interessanten Gesprächen mit netten Interessenten und Gutachtern und Händlerkollegen.

Interessant war, dass viele private Interessenten noch glaubten, dass sie wie vor 3 Jahren, einen Ami in guten Zustand für 10.000 Euro bekommen können. Leute, die Zeiten sind lange vorbei. Allein durch Merkels Agieren bei der Asylkrise hat der Euro rund 30% verloren, was bei Autos aus USA 30% Preissteigerung bedeutet. Dazu kommt die Null-Zins-Politik, die dazu geführt hat, dass viele Europäer dem Euro nicht mehr trauen und in das „rollende Gold“ investiert haben. Das heißt Europa hat geholfen Amerika bei den Oldtimern leer z u kaufen, was nochmals die Preise um ca. 20% nach oben treibt.

Wer also nicht den Schrott sucht, mit dem man sich jahrelang ärgert oder für viel Geld restauriert, der muss schon mal 20.000 Euro hinlegen. Wer dazu noch ein bestimmtes bekanntes und gesuchtes Modell haben möchte, der bekommt unter 30.000 nichts.

Dass die Roadrunner, Charger und vor allem die Superbirds schon fast in Porscheregionen schweben, haben manche schon mitbekommen, aber auch ein schöner, wertiger, sauberer Mustang kostet 30 TDE aufwärts.

Während ein 68 GT 350 in Orginal matching und vernünftigem, sauberen Zustand nicht mehr unter 50 TDE zu bekommen ist, ist jetzt der 71er bis 73 plötzlich auch ein schöner und eleganter Mustang, der eben noch in der Regel unter 40 TDE kostet – in gutem Zustand.

Bei den Chevis und sonstigen GM Produkten ist es ähnlich. Die GTOs von Pontiac sind, mit Orginal matching, schon bei 50 TDE. Die Chevelles und 442 sind hierzulande unbekannt und fast schon ein Geheimtipp, da sie in Europa (noch) etwa halb so viel kosten als in den USA.

Soweit die Muscle cars. Bei den fullsize autos sieht es noch ein bisschen freundlicher aus. Die Dinosaurier aus der Ölkrisenzeit (74 bis 84), die man vor kurzem noch für 3000 bis 5000 Dollar bekommen konnte, sind inzwischen auch bei 10.000 bis 12.000 angelangt und kosten hier nun, wenn in brauchbaren sauberen Zustand, so zwischen 15 und 20 Tausend. Damit gefällt vielen Musclecarfans plötzlich der Dinosaurier doch. Oder nicht?

Wir haben die Lösung:

Nehmen Sie das gesparte und geplante Geld, zahlen Sie den schönen Traumwagen an und zahlen Sie den Rest (das was der Traumwagen mehr kostet als geplant) bequem in kleinen Monatsraten ab.

Bsp: Der Traumwagen kostet nicht mehr 20.000 sondern 30.000 Euro.

Sie bezahlen 20.000 Euro an und dann z.B. 5 Jahre ca. 180 Euro oder 3 Jahre ca. 280 Euro.

Das können Sie bei NR Classic Car Collection so machen: siehe Finanzierung & Leasing.

Viel Spaß und kommen Sie einfach mal vorbei.